Praktisch erfolgreich

Extra | Anna Giulia Fink | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

Warum studieren? Prominente Studienabbrecher berichten von ihrer erfolgreichen Karriere

Wenn es um Schrauben, Räder und Federn geht, lässt Martin Teichmann alle Hemmungen fallen: "Da muss sich nur etwas bewegen und ich bin selig", sagt er. Diese Glückseligkeit treibt ihn an. Im vergangenen Jahr wurde er dafür belohnt: Der Vorstand des auf allen fünf Kontinenten agierenden Siemens-Konzerns pickte ihn aus 475.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heraus - und kürte den 41-jährigen Fahrwerksentwickler aus Graz gemeinsam mit zwölf anderen zum "Erfinder des Jahres".

Zerzaustes Haar, ungleichmäßig gestutzter Bart - Teichmann wirkt wie der Prototyp des zerstreuten Professors. Nur: Diesen Titel hat er nie gemacht. Bei der Hälfte seines Maschinenbaustudiums angelangt, bot Siemens dem gebürtigen Salzburger nach einem dreimonatigen Praktikum einen Werkvertrag an. Vorlesungen besuchen und nebenbei in Projekten innovative Fahrwerke entwickeln - das war der Plan. Doch der Job machte zu viel


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