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Kultur | Hermann Götz und Clara Pfaller | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

Christian Winkler ist kein Unbekannter in Graz. Dass er 2007 den Retzhofer Literaturpreis erhalten hat, könnte noch einigen entgangen sein, dass er erfolgreiche Soaps fürs Schauspielhaus schreibt vielleicht auch, aber spätestens mit seiner Shakespeare-Bearbeitung für Anna Badoras Eröffnungspremiere 07/08 ist er dem Gros der Grazer Theatergeher ein Begriff. Dabei wirkte Winkler in den vergangenen Jahren vor allem in London. So kam es, dass das Grazer uniT den Grazer Autor mit einem englischsprachigen Stück namens "Alyona" einlud, das im Theater am Lend von einem viel zu kleinen Publikum gefeiert wurde. Winkler versteht das Theater, das hat er mit seinen - sagen wir - "Jobs" fürs Schauspielhaus quasi im Vorbeigehen bewiesen. Seine Ideen, seine Szenen funktionieren. Selbst wenn er sie wie bei "Alyona" selbst inszeniert, verstärkt durch die fast musicalhaften Kompositionen von Ian Grundy und drei interessante Darstellerinnen. Und dennoch: Auch in seiner ureigenen Theaterarbeit fehlte


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