Steirerbrauch

Stadtleben | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

LUFTHOLEN Atmen, atmen! Die Sonne atmen, die Sonne, voller Sonne ist die Luft, und wenn sie durch die feuchten Löcher in den Körper strömt, runter dort, wo die kleinen Bläschen in den Fleischflügeln das nehmen, was sie brauchen, dann strömt die Sonne mit. Dann freuen sich die kleinen Flügel, sagen artig dankedanke, wir machen weiter, ein paar Tage, ein paar Wochen, vielleicht länger, mal sehen. Lachen würden sie, wenn sie's gelernt hätten. Dankedanke, ist ja auch was. Atmen, atmen! Die Sterne atmen, die Sterne, voller Sterne ist die Luft, und wenn sie durch die feuchten Löcher in den Körper strömt, runter dort, wo das dunkle Blut fließt, wo das helle Blut fließt, dann fließen die Sterne mit. Lassen es funkeln, finster und schwer, hell und leicht. Dankedanke, vielleicht noch ein Monat, vielleicht noch ein Jahr. T.W.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige