Teuer? Steuer!

Politik | Markus Marterbauer | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

WIRTSCHAFT Hohe Preise und schwächere Konjunktur treffen vor allem die kleinen Leute. Ein Vorziehen der Steuerreform kann Abhilfe schaffen.

Käsefreunde sind geschockt: Der beliebte Emmentaler ist um 23 Prozent teurer als vor einem Jahr, der Gouda gar um 29 Prozent. Die Teuerungswelle erfasst auch viele andere Güter des laufenden Bedarfs. Nudeln sind um 33 Prozent teurer als vor einem Jahr, Butter um 28, Diesel um 26 und Heizöl um 14 Prozent. Die Inflation lag insgesamt im Jänner 2008 bei 3,3 Prozent. Doch die von den Verbrauchern gefühlte Inflation liegt noch höher: Die Verteuerung von Nahrungsmitteln, Wohnen und Treibstoffen bemerkt man täglich oder zumindest regelmäßig jedes Monat. Die Verbilligungen betreffen hingegen Güter, die nur in großen Abständen gekauft werden - Notebooks sind immerhin um ein Fünftel billiger als vor einem Jahr.

Die Inflation wird auch in den kommenden Monaten hoch bleiben. Die Missernten bei Getreide, die Dürre in Australien und die rasch wachsende


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige