Die Mohamed-Karikatur

Stefan Apfl | Politik | aus FALTER 10/08 vom 05.03.2008

TERROR Computernerd Mohamed M. inszeniert sich im ersten österreichischen Islamistenprozess als Opfer.

Die Geschichte, wie Mohamed M. sie erzählt, klingt einfach. Sie begann weit vor dem 10. März 2007, aber damals hielt sie die österreichische Öffentlichkeit erstmals in Atem. Ein islamistisches Drohvideo gegen Österreich wurde öffentlich. Die Macher stellten dem Staat darin indirekt Anschläge in Aussicht, sollten der nicht seine Truppen aus Afghanistan abziehen. Sechs Monate und einen großen Lauschangriff später wurde Mohamed M., Österreicher ägyptischer Abstammung, als Hauptverdächtiger festgenommen.

Vergangenen Montag standen der 22-Jährige und seine um ein Jahr jüngere Frau Mona S. vor dem Wiener Landesgericht für Strafsachen. Schon die strengen Sicherheitsvorkehrungen - "Tschuldigung, aber es geht um unser aller Leben", so einer der Sicherheitsleute - deuteten auf einen außergewöhnlichen Prozess hin.

Wie angekündigt trat Mona S. verschleiert auf, nur ihre Augen waren

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