Liebe Leserin, lieber Leser!

Extra | Klaus Nüchtern, Kirstin Breitenfellner | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

Auf die Frage, wie er denn so viel lesen könne, antwortete Wendelin Schmidt-Dengler, der im Jänner zum Wissenschaftler des Jahres gewählt worden war (und auf Seite 28 Martin Walsers Goethe-Roman besprochen hat): Er habe sich früh schon das Alphabet beigebracht, das sei sehr hilfreich. Das Alphabet ist in der Tat eine feine, gut ausgedachte Sache, weswegen wir sie hier durch die Porträts einzelner Protagonisten würdigen, die Heribert Corn im öffentlichen Raum fotografiert hat, aber auch den Literaturteil zwischen zwei ABCs geklemmt haben: Das eine ist Andreas Okopenkos "Lexikon Roman" gewidmet, der neu aufgelegt wurde (S. 8), das andere der Tigerente, die ihren 30. Geburtstag feiert (S. 31). Die auf zehn Seiten breit gewürdigte heimische Literatur enthält einen kleinen Fin-de-Siècle-Schwerpunkt: Daniela Strigl würdigt das Werk des Juristen und Pamphletisten Walther Rode (S. 15), und Tobias Heyl hat sich durch die 1300 Seiten und 810 Briefe umfassende Korrespondenz zwischen Arnold


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