Dem Schönberg sein Berg

Extra | Tobias Heyl | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

BRIEFWECHSEL Die 810 Briefe zwischen Arnold Schönberg und Alban Berg enthüllen die ernüchternden, komischen und anrührenden Aspekte einer asymmetrischen Künstlerfreundschaft.

Dass der Briefwechsel zwischen Arnold Schönberg und Alban Berg erst vor kurzem publiziert wurde - wer hätte das für möglich gehalten? Niemand zweifelt mehr an beider Bedeutung, ihre Werke werden nicht mehr als "Neue Musik", sondern als Teil des klassischen Repertoires aufgeführt. Und so hätte man doch annehmen können, dass auch die zentralen biografischen Zeugnisse der beiden längst ediert wären.

Tatsächlich erschien bereits 1987 eine Auswahl dieser Korrespondenz in englischer Übersetzung, die vollständige Ausgabe in der Originalsprache jedoch zog sich hin. Sie ist Teil einer auf sechs Bände angelegten Edition der "Briefwechsel der Wiener Schule", die um ein Haar bereits nach dem ersten Band (den Briefen Alexander Zemlinskys) eingeschlafen wäre, nun aber mit neuer Energie fortgesetzt wird. Ein Glück


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