Ein Held seiner Zeit

Extra | Bernhard Fetz | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

UNGARN I Kein Wort zu viel: György Dragománs beeindruckender Roman "Der weiße König" erzählt aus der Perspektive eines Buben vom inneren Kampf gegen den Totalitarismus.

Die Stärke und Vielfalt der ungarischen Literatur ist beeindruckend. Neben Wiederentdeckungen aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wie Sándor Márai oder Geza Csáth, neben renommierten Autoren wie Imre Kértesz, Péter Nádas oder Péter Esterházy, neben im deutschsprachigen Raum unbekannteren, großartigen Schriftstellern wie László Krasznahorkai, Ádám Bodor oder dem poetischen Tausendsassa Dezsö Tandori steht eine Reihe sehr guter jüngerer Autorinnen und Autoren. Deshalb sei dieses unvollständige Alphabet der ungarischen Literatur noch um zumindest drei Namen ergänzt, um Terézia Mora und ihren Roman "Alle Tage", der 2004 auf Deutsch erschien, um Peter Zilahys Revolutionsalphabet "Die letzte Fenstergiraffe", der ebenfalls 2004 auf Deutsch erschien, und um den historische Stoffe bearbeitenden Laszlo


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