Allah und die anderen

Extra | Joseph Gepp | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

ISLAM Vier Neuerscheinungen zum Themenbereich Extremismus/Islam beschäftigen sich mit Vorurteilen, dem Einfluss der Moderne auf islamische Gesellschaften und der Affinität nicht nur dieser Religion zur Gewalt.

Manche Dinge sind einer kritischen und differenzierten Diskussion eher abträglich. Die Anschläge vom 11. September 2001 bildeten den Auftakt für eine neue Ära der weltpolitischen Unsicherheit. Es folgten Kriege, Terroranschläge, imperiale Ambitionen von Supermächten und wachsende Ambitionen von Schurkenstaaten - all das machte die Einordnung der vergangenen Ereignisse in einen religionswissenschaftlichen Kontext nicht gerade leichter. Der Islam sei per se böse und gewaltbereiter als etwa Christen- oder Judentum, heißt es von der einen Seite des Atlantiks. Die andere entgegnet: Der Islam sei lediglich vorgeschobene Rechtfertigung der Terroristen und habe als Religion ganz und gar nichts mit Krieg und Terror zu schaffen. Es klingt klischeehaft, aber es lässt sich wohl nicht


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