Mut zur Unsterblichkeit?

Extra | Sabina Auckenthaler | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

RELIGION Mathias Schreiber untersucht den Jenseitsglauben der verschiedenen Religionen und Kulturen.

Ist mit dem Tod des Menschen "alles aus" oder gibt es so etwas wie eine unsterbliche Seele? Und hat die Idee der Unsterblichkeit in einer von Naturwissenschaften, allen voran der Hirnforschung, geprägten Zeit überhaupt noch eine Chance? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Mathias Schreiber, Kulturredakteur des deutschen Nachrichtenmagazins Spiegel. Denn der Autor mag sich mit der Vorstellung, der Tod bedeute den "schieren Übergang ins Nichts", nicht zufriedengeben.

Schreibers Kulturgeschichte des Jenseitsglaubens führt vom Ahnenkult der antiken Kulturen zu den Altägyptern mit ihren rund tausend Göttern, denen die Menschenseele vor allem durch den Tod begegnen kann. Die orphische Lehre der Griechen mit ihrem dionysischen Kultfest zur Reinigung der Seele führt zu Platon, der erstmals einen strikten Begriff eines seelischen Wesens entwickelte. Die christliche Morallehre des Mittelalters


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