Proletarier der USA ...

Extra | Robert Misik | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

WIRTSCHAFT Der US-Starökonom Paul Krugman hofft, dass nach dem Debakel der Neokonservativen ein neues, progressives Zeitalter anbricht, und zeigt, wie "Klassenkampf" heutzutage funktioniert.

Längst hat sich auch über den Kreis eingefleischter Marktwirtschaftsdogmatiker hinaus die Ansicht durchgesetzt, die Ökonomie sei etwas, was ohnehin seine eigenen Betriebsgeheimnisse habe; dass Wachstum, technologischer und sozialer Wandel, Einkommenskurven und all dieses Zeug von einer Reihe von Faktoren abhingen, aber kaum von der Politik. Politik könne da und dort abfedern, am besten sei aber, sie versuche, so wenig Unheil als möglich anzurichten. Noch der Erfolg der neoliberalen Doktrin wird aus dieser Perspektive eher als Symptom und Resultat ökonomischen und sozialen Wandels aufgefasst als umgekehrt der ökonomische Wandel als Resultat der neoliberalen Doktrin. Paul Krugman, einer der brillantesten und eloquentesten Ökonomen unserer Zeit, plädiert jetzt in seinem neuen Buch mit viel Verve


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