Homöomorph zur dreidimensionalen Sphäre

Extra | Martina Gröschl | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

MATHEMATIK Nach hundert Jahren löste Grigori Perelman ein mathematisches Problem, das allein zu erklären eine Herausforderung darstellt: die Poincaré-Vermutung.

Keine Frage: Wird ein mathematisches Jahrhundertproblem gelöst, geht das um die Welt. Ist der Problemlöser noch dazu ein idealistischer Eigenbrötler, der sich aus Prinzip weder Haare noch Nägel schneidet, Autos ebenso verweigert wie allzu intensiven Kontakt mit der Kollegenschaft, in einem St. Petersburger Hochhaus mit seiner Mutter wohnt und die Fields-Medaille - die wichtigste Auszeichnung auf dem Gebiet der Mathematik - nicht einmal will, wenn sie ihm mit der Post zugeschickt wird, ist das mindestens ein Buch wert. Nach Donal O'Sheas "Poincarés Vermutung" (2007) ist nun auch Georges G. Szpiros Darlegung der Ereignisse, die zur Entstehung und der letztendlichen Lösung des berühmten Problems durch den russischen Mathematiker Grigori Perelman führten, auf Deutsch erschienen.

Die Poincaré-Vermutung ist eines jener sieben


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