Hinweise des Appetits

Extra | Sabina Auckenthaler | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

ERNÄHRUNG Zwei neue Bücher über gesunde bzw. ökologische Ernährung befassen sich mit deren vermeintlichen sowie realen Irrtümern sowie wahren und falschen Glaubenssätzen.

Biolebensmittel sind nicht gesünder als Nahrungsmittel aus konventionellem Anbau, schmecken nicht leckerer und sind auch nicht besser für die Umwelt. Einzig die Tierhaltung der Biobauern ist oft, aber keineswegs immer besser als die in der konventionellen Landwirtschaft. So lautet die Bilanz der Wissenschaftsjournalisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch in ihrem neuen Buch "Biokost & Ökokult. Welches Essen ist wirklich gut für uns und unsere Umwelt". Wer also bis dato geglaubt hat, er dürfe sich zu "den Guten" zählen, weil er im Supermarkt zum Jogurt mit dem Biosiegel greift oder sich gar wöchentlich ein Kistl mit Karotten und Sellerieknollen vom Biobauern vor die Wohnungstür stellen lässt, bekommt mit diesem "Aufklärungsbuch" eine ordentliche Watschn. Bio wird als Marke entblößt, die nicht anders als


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