Das Wing-Ding

Medien | Sibylle Hamann | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

US-WAHLEN Was der Präsidentschaftswahlkampf bietet, haben die Amerikaner in der Serie "West Wing" bereits gesehen. Dort haben sie den idealen Präsidenten kennen gelernt, an dem sich jeder echte erst messen muss.

Da ist ein Mann, den etwas Besonderes umweht. Wer ihm begegnet, spürt, dass Großes in ihm steckt. Er ist jung, energiegeladen, instinktsicher, rhetorisch begabt. Seine Hautfarbe ist dunkler als üblich im politischen Establishment. Kühn versucht er das Unmögliche. Er hat kaum Geld, doch er gewinnt erste Testwahlen, eine Welle der Euphorie trägt ihn. Er verspricht der Nation einen neuen Stil und ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit. Sein Optimismus ist ansteckend. Und am Ende ist Matt Santos, der farbige charismatische Provinzpolitiker, der nach den geltenden Regeln der Realpolitik niemals eine Chance hätte haben dürfen, Präsident der Vereinigten Staaten.

So war das im Finale der amerikanischen Fernsehserie "West Wing", vor mittlerweile fast drei Jahren. So ähnlich


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