Download der Düsternis

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

Alles muss raus. Sein letztes Album hat Trent Reznor vor weniger als einem Jahr veröffentlicht. Mit dem sprichwörtlich "Year Zero" betitelten Songreigen schloss er musikalisch an die Qualität seiner frühen Werke an. Und schon damals ließ der US-Amerikaner in Interviews verlauten, dass es sich wohl um sein letztes Album bei einem Majorlabel handeln würde.

Jetzt ist der umtriebige Düstermann schon wieder da, und tatsächlich ohne die Unterstützung einer Plattenfirma. Sein neues Album, "Ghosts I-IV", hat Reznor Anfang letzter Woche ohne große Vorankündigung ins Internet gestellt. Überraschend kam der Schritt nicht, zählt der 42-Jährige doch schon lange zu jenen Musikern, die das Loblied auf die unendlichen Möglichkeiten zur Verbreitung ihrer Produkte im weltweiten Netz singen.

Nine Inch Nails folgen den englischen Artrockern Radiohead nach, die mit der Internetveröffentlichung ihres Albums "In Rainbows" Pionierarbeit leisteten und trotz zurückhaltender Zahlungsmoral der Downloader


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