Im Filmzauberland

Stadtleben | Gregor Plieschnig | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

FILME In der Lindengasse haben ein Berliner und ein Wiener eine Videothek eröffnet.

Guten Kaffee gibt's in Wien mittlerweile immer öfter, gute Filme ebenfalls. Beides zusammen ist hingegen eher selten. Leon Ilsen, 31, aus Berlin, und sein Geschäftspartner Paul Ertl, 28 und Wiener, hoffen, damit eine Marktlücke entdeckt zu haben: Sie haben in Zeiten illegaler Downloads und TV-Junkietums eine Videothek eröffnet. Die Oz Cinethek soll eine Videothek sein, in der man nicht nur Filme ausleiht, sondern sich auch sonst gerne aufhält. Vorne in ihrem Lokal in der Lindengasse befindet sich ein Café, gestaltet im Stil eines Wohnzimmers aus den Siebzigerjahren, mit entsprechender Retrotapete, Sesseln und Couchtischen aus dem Secondhandgeschäft. Damit das Ganze nicht zu bieder wird, kombinierten sie das Mobiliar mit einem blanken Steinboden und Metallträgern für Regale, die in ihrem früheren Leben einmal Weinkisten waren.

In diesen Weinkisten im hinteren Bereich des Ladens liegen Sinn und Zweck


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