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City-Heurige

Stadtleben | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

Gleich vorweg: Heurige darf es nach dem Gesetz nur in Katastralgemeinden geben, in denen auch Weinbau betrieben wird. Innerhalb des Gürtels ist das nicht der Fall, was der grundsätzlichen Attraktivität von Wein in Krügeln und Buffet aber nicht wirklich einen Abbruch tat. Etwa hier:

Weinstube Josefstadt, 8., Piaristengasse 27, Tel. 406 46 28, April-Dez. tägl. 16-24 Uhr

Kommt in vielerlei Hinsicht dem Prinzip der Buschenschank sehr nahe. In der Vitrine liegt das klassische Programm, die Weine kosten nicht viel, und im Garten ist's am schönsten. Quasi Kult.

Gigerl, 1., Rauhensteingasse 3, Tel. 513 44 31, Mo-Do 15-1, Sa 11-2, So 11-1 Uhr, www.gigerl.at

Adrette Innenstadtversion: Weine renommierter Hersteller, in der Vitrine des Buffets renommierte Würste, Schinken, Käse und Aufläufe, gutbürgerlicher Style.

12AK, 1., Sonnenfelsgasse 3, Tel. 512 67 77, tägl. 16.30-24 Uhr, www.zwoelf-apostelkeller.at

Der 12-Apostel-Keller war früher einmal so was wie das Wein-Schweizerhaus und bei Studenten gar nicht unbeliebt. Jetzt besuchen die eindrucksvoll endlosen Gewölbe primär Touristen.

Melker Stiftskeller, 1., Schotteng. 3, Tel. 533 55 30, Di-Sa 17-24 Uhr, www.melkerstiftskeller.at

Ein weiterer Fall der Kategorie Keller, diesmal aber immerhin mit Weinen aus dem Stiftsweingut in Gumpoldskirchen. Wie überall anders auch: Stelzen.

WEIN - Im Gegensatz zu Wien ist der Gemischte Satz (Rebsorten gemeinsam gepflanzt/gelesen/gepresst) in der Südsteiermark fast schon verschwunden. Seinen Stellenwert nahmen Cuvée-Kreationen ein, der "steirische Spiegel" der Brüder Polz kokettiert zumindest namentlich noch mit der Tradition: Riesling und Sauvignon, knackige Frischfrucht vom grünen Twinny, belebende Säure, sehr leicht. Idealer Proseccoersatz.

Preis: E 9,17; Bewertung: 3/5 (gut), bei Wein & Co


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