Vorwort

Tohuwabohu total

Thomas Wolkinger | Vorwort | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

Es war eine Woche voller politischer Erregung und sittlicher Entrüstung. Ein Aufschrei: Es wird wieder "umgefärbelt"! Die steirische ÖVP ließ verlautbaren, die SPÖ setze unter Verletzung der gesetzlichen Vorschriften einen ihr genehmen Vorstand in das größte steirische Unternehmen, die Krankenanstalten (Kages). Die SPÖ erwiderte, ÖVP und Grüne in der Stadt verfielen in regelrechten "Machtwahnsinn" und färbten ihrerseits die Aufsichtsräte stadteigener Gesellschaften wie der Stadtwerke um. Die Folgen: ein Sonderlandtag, ein angedrohtes Misstrauensvotum, eine Rücktrittsaufforderung und viele aufgeregte Kommentare in lokalen Zeitungen. Die beiden großen Parteien haben ihre Bühne gehabt, um "Profil" zu zeigen. Dem Bürger ist's längst zuwider. Und die eigentliche Frage bleibt ungeklärt: Welches Maß politischer Einflussnahme vertragen Unternehmen, die in öffentlichem Eigentum stehen? Welches Maß an Kontrolle brauchen sie? Und wer übt diese am besten aus?

Ein weit verbreiteter

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