Warten auf Hitler

Herwig G. Höller | Politik | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

ZEITGESCHICHTE Als Nazi-Avantgarde hatte die Steiermark ihre Schuldigkeit getan, aus der erhofften Sonderbehandlung nach dem "Anschluss" wurde jedoch nichts: Wie die Steirer vor der Volksabstimmung am 10. April um Hitler buhlten.

Blöd gelaufen: Da hatten sich die steirischen Nationalsozialisten ab Ende Februar 1938 so ins Zeug gelegt (Falter 07/2008) und hatte die Steiermark in den Wochen vor dem 13. März eine österreichweite Vorreiterrolle eingenommen. Doch der Wunsch Tausender steirischer NS-Fanatiker ging im März 1938 nicht in Erfüllung: Unmittelbar nach dem "Anschluss" ließ der Führer die Steiermark einfach links liegen. Obwohl die steirischen NS-Führer auch diesmal nichts unversucht gelassen hatten: Hitler hatte am Nachmittag des 12. März die bayrisch-oberösterreichische Grenze überquert und war am Abend in Linz eingetroffen - und schon wurde er mit Telegrammen aus der Steiermark überflutet. Sepp Helfrich, wenige Stunden zuvor zum steirischen Landeshauptmann bestellt, ersuchte

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