Eine glückliche Vermählung

Kultur | Ulrich Tragatschnig | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

KUNST Mit der Ausstellung "Sammlung als Aleph" zeigt das Kunsthaus Graz große Teile der Kunstsammlung von Francesca Habsburg in wechselnden Zusammenstellungen.

Heutzutage sammelt man besser nicht mehr in die häuslich gut versteckte Schatzkammer. Zumindest, wenn man am Puls der Zeit sein, sich nicht auf vorab musealisierte Ware konzentrieren möchte. Will man an wirklich große und dabei rezente Werke kommen, gilt es, nebst dem eigenen auch das Bedürfnis der Künstler nach Publicity zu stillen. Francesca Habsburg hat das längst erkannt und sucht daher nach Wegen, ihre Thyssen-Bornemisza-Art-Contemporary-Stiftung als quasi öffentliche Einrichtung zu führen, die Früchte der ihr väterlicherseits vererbten Sammelleidenschaft breitenwirksam herzuzeigen. In einem möglichst wohl bestallten Rahmen. Den bieten ihr die eigenen Räume in der Wiener Himmelpfortgasse nur bedingt, das Grazer Kunsthaus aber (das ja bekanntlich ohne Sammlung, dafür jedoch besonders wohl gestaltet ist) gar bis Oktober


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