"Was ist das für eine Art?"

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 11/08 vom 12.03.2008

KUNST Petra Schilcher eröffnet mit dem Artelier Contemporary wieder eine Galerie. Ein Gespräch über die wilden Typen von früher, die Unverschämtheiten in der Kulturpolitik und die Galerienszene.

Es ist so eine Sache mit den Errungenschaften der Technik. Im Normalfall beeindruckend, bloß ärgerlich, wenn sie nicht funktionieren. Petra Schilcher hat die imponierende Sammlung der Galerie & Edition Artelier zusammen mit ihrem früheren Mann Ralph Schilcher aufgebaut. Die lagert heute unweit des Grazer Schlachthofs. Das Gebäude wurde vom Architekten Manfred Wolff-Plottegg entworfen, die Fassade hat der Künstler Peter Kogler gestaltet. Wenn Schilcher die Sammlung besuchen will, weigert sich mitunter das Fingerprint-System. "Bitte lass mich rein", fleht sie dann. Erinnerungen an die filmische Schreckensvision "Des Teufels Saat" aus dem Jahre 1976 werden wach. Da terrorisiert ein bösartiger Computer ein Einfamilienhaus samt Bewohner.

Vorausblickend war auch das Ehepaar Schilcher als Galeriebetreiber.


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