"Irgendwann sind wir alle Veganer"

Politik | Flora Eder | aus FALTER 12/08 vom 19.03.2008

TIERRECHTE - Kreativ und manchmal blutverschmiert: Im Kampf für Tierrechte lässt der Verein gegen Tierfabriken keine Möglichkeit aus, Aufmerksamkeit zu erregen. Warum braucht Graz zu Ostern tote Hühner und arme Schweine?

Mit übergroßer Bärenmaske, einem "blutverschmierten" Overall und eingesperrt in einem Käfig: So sitzt der 16-jährige Chridus an einem sonnigen Ferienvormittag mitten in der Grazer Schmiedgasse. Er demonstriert. "Seitdem ich letzten Herbst nackt in einer großen Fleischtasse gelegen bin, sind solche Aktionen für mich gar nicht mehr so außergewöhnlich", meint er. Grund für sein Schauspiel ist diesmal die Anti-Pelzkampagne des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) in Graz, in dem sich Chridus seit einem Jahr engagiert.

Mit zwei wöchentlichen Fixterminen in der Hauptstadt und einem in Kalsdorf mobilisierte der VGT bis Ostern gegen Pelz - wer in der Grazer Innenstadt zu tun hat, kommt den Informationsständen, Flyern und den eindringlichen Anti-Pelz- und Tierrechtsvideos


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