"Dann bekommt man eine Wut"

Herwig G. Höller | Politik | aus FALTER 12/08 vom 19.03.2008

FEINSTAUB - Der Grüne Christian Wabl will die Republik erneut für gesundheitsschädliche Grenzwertüberschreitungen per Gericht zur Verantwortung ziehen.

Es gibt Grenzwerte, es gibt ein Gesetz und ich möchte, dass es eingehalten wird. Und es gibt ein Recht auf Gesundheit. Das große Ziel ist, dass der Staat dafür sorgen muss, dass dieses Recht auf Gesundheit auch ernst genommen wird." Der Grazer Erwachsenenbildner Christian Wabl, tätig bei der Grünen Akademie, ist mit seiner Feinstaubklage wieder ganz am Anfang - nach einer ersten Verhandlung vor zweieinhalb Jahren und dem Marsch durch die Instanzen bis zum Obersten Gerichshof in Wien. Am Gründonnerstag wird in Graz nun erneut verhandelt.

Inspiriert durch die Klage eines Münchners, der wegen erhöhter Feinstaubbelastungen von seiner Stadt Verkehrsbegrenzungen verlangte, und motiviert durch seine hustenden Kinder - "Wenn du weißt, dass man etwas tun könnte, etwa den Individualverkehr einschränken, dann bekommt man eine Wut" - hatte

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