Der Bauchladen

Stadtleben | Wolfgang Kühnelt | aus FALTER 12/08 vom 19.03.2008

GASTROTIPP - In halb privatem Rahmen, umgeben von zeitgenössischer Kunst, speist man in der Elisabethstraße. Aber nur nach telefonischer Voranmeldung.

Nähert man sich dem Haus Elisabethstraße 14, geraten zwei Tafeln ins Blickfeld. Die größere verkündet, in diesem Hause sei im Jahre Schnee der Dichter Johann Nestroy verstorben. Die kleinere verheißt das gepflegte Nebeneinander von Kultur und Kulinarik in der Kunstwirtschaft im ersten Stock. Im Juni 2002 gründeten Eva Cadia und Andrea Jaufer diesen Verein, den man auch gerne einen Bauchladen nennen kann. Zu kaufen gibt es nämlich nicht nur Werke heimischer Künstler und Künstlerinnen, sondern auch Speisen und Getränke. Im Prinzip könnte man sogar Teile der Einrichtung erwerben, aber im Sinne nachfolgender Gästegenerationen wäre es doch zu begrüßen, wenn die bunt zusammengewürfelten Tische und Sessel noch länger vor Ort verbleiben.

Im Ausstellungsraum gibt es derzeit vor allem Schmuck zu sehen, aber auch originelle Lampen


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