Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 12/08 vom 19.03.2008

Nur Leute mit mangelhaften Sozialkontakten brauchen all diese mühsamen Kochshows voll eitler Typen, die glauben, sie seien die größten Künstler. Ob "Lafer! Lichter! Lecker!", "Das Kochduell", "Born to Cook", "Die Kochprofis" oder "Kerner kocht" - alle nerven gleichermaßen mit ihren Attitüden und kommen nicht im entferntesten an Jamie Oliver heran, der die Kochmanie losgetreten hat. Die einzig erträgliche Kochsendung läuf derzeit in der ORF-Donnerstagnacht (ORF 1, 0.40 Uhr) - bei "Silent Cooking" hält der grundsympathische Patrick Müller konsequent die Klappe und spult seine Arbeit professionell und ohne Schnickschnack herunter - dabei kann man sich wirklich etwas abschauen. Ähnlich vernünftig könnte auch das neue "Wild Cooking" werden, das der ORF ab 5. April jeweils samstags um 18.15 Uhr bringt. Bernie Rieder (Das Turm) und Denise Amann (Noi), zwei Newcomer in der Wiener Kochszene, sind die Protagonisten der Dokusoap. Ihr Motto: Jeder kann kochen. Leute mit "Kochproblemen" können sich beim Rundfunk melden, die beiden Experten kommen dann daheim vorbei und zeigen, wie es geht.


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