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Unter Wölfen

Stadtleben | Maria Motter | aus FALTER 13/08 vom 26.03.2008

"Sagen Sie, wie ist das: Es gibt Sonnen- und Regenhüte, aber der Regenhut schützt nicht vor der Sonne?", fragt eine Frau, zwischen Schlafsäcken und einem aufgestellten Zelt hin- und herschurlnd. Sie ist potenzielle Kundin im neuen Jack Wolfskin Store in der Stubenberggasse. Bloß hängen die Hüte in den ehemaligen Räumen der Schoellerbank so hoch, dass sie vergebens danach langt. In grünem T-Shirt und Safari-Fleeceweste ist ein Verkäufer unauffällig, doch schnell zur Stelle. Den Hut in Händen verlangt die Vierzigjährige nach Nano-Tex-Bekleidungsstücken - indem sie die firmeneigene Produktbezeichnung so selbstverständlich nennt, wie andere "Hose" sagen. "Die sind im Katalog", fügt sie wissend hinzu. Die Marke mit der Wolfspfote hat einen eingefleischten Anhängerkreis. Der dicke Katalog liegt beim Eingang auf. Was alpine Jackenkonzepte inklusive Neck Gaiter - einem Schlauchtuch, das auf und über Nacken, Hals, Kinn und Nase gezogen werden kann - noch alles können und wie viel


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