Liebe Leserin, lieber Leser!

Vorwort | Klaus Nüchtern | aus FALTER 13/08 vom 26.03.2008

Diese Woche streift das Politikressort in die Ferne, der Rest bleibt daheim. Das Daheimbleiben ist freilich nicht schlechterdings mit Provinzialismus zu verwechseln, weil ja eh immer wieder Leute aus anderen Weltgegenden hier vorbeischauen: zum Beispiel der australische Romancier Elliot Perlman, den Sebastian Fasthuber anlässlich dessen Wien-Lesung in der Inneren Stadt getroffen hat (siehe Seite 60). Und in der Leopoldstadt ist derzeit gleich der "Kontinent des Stauens" zu Gast, tanzt und turnt sich im Rahmen der Show "Afrika! Afrika!" die Seele aus dem Leib (S. 70). So gemütlich hat es nicht jeder. Florian Klenk und Heribert Corn begaben sich in die Ukraine und brachten eine vierseitige Reportage über die Schengenaußengrenze nachhause, wo es schon um einiges ruppiger zugeht, als so vertraut klingende Ortsnamen wie Schönborn oder das archaische Deutsch, das dort mitunter noch gesprochen wird, erahnen lassen (S. 8 ff.)

Angesichts der ödeminduziernden Ödnis österreichischer Önnänpolä-,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige