Mit Feuer gegen Feuer

Medien | Stefan Apfl | aus FALTER 13/08 vom 26.03.2008

ONLINE-DSCHIHAD Entführungsultimaten an Österreich, Osamas Reden, Anschlagsvideos. Das amerikanische SITE-Institut sucht, findet und verkauft islamistische Botschaften im Internet.

Der Nervenkitzel, den die Videobotschaften von Osama Bin Laden anfangs noch auslösten, ist verflogen. Längst gehören seine kruden Predigten ebenso zum rhythmischen Gang der Weltöffentlichkeit wie der Ostersegen des Papstes und George Bushs Rede zur Lage der Nation. Vergangene Woche hat der meistgesuchte Terrorist der Welt gleich zwei Videobotschaften veröffentlicht. In der ersten stellte er Europa die Rute ins Fenster, in der zweiten rief er zur Befreiung Palästinas auf. Innerhalb weniger Stunden berichteten globale Medien darüber. Freunde, Feinde und Schaulustige aller Herren Länder konnten sich das Video zu diesem Zeitpunkt bereits mühelos im Internet ansehen.

Es ist ein weiter Weg vom mutmaßlichen Al-Kaida-Hauptquartier irgendwo in Pakistan bis in die westlichen Wohnzimmer. Das amerikanische SITE-Institut


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