Welt im Zitat

Kultur | aus FALTER 13/08 vom 26.03.2008

Es werde Heller!

Eine relativ häufig geäußerte Kritik an Ihren Arbeiten lautet sinngemäß: Sie seien ein geschickter Impresario, der das Talent anderer ausnütze. Wie reagieren Sie darauf?

Lieber Herr Tartarotti - lassen Sie mich Ihnen etwas äußerst Wichtiges verraten: Geben Sie den Bewertungen durch andere keine Macht über sich, sonst sind Sie schon halb verloren. (…) Man darf sich, wenn irgend möglich, weder vom Lob noch von der Ablehnung in sein Leben hineinregieren lassen. Nur ich selbst fühle ja, was für mich der zutiefst unverzichtbare Lernprozess ist und die notwendige nächste Expedition in die Außenwelt oder in die Innenwelt.

André Heller im Kurier-Interview.

Wie würden Sie Ihre Rolle im Rahmen der Show beschreiben? Mastermind, Executive Producer, Regisseur?

Ich bin so etwas wie ein beharrlicher Traummaschinist, der alles Notwendige unternimmt, um seine drängendsten Wunschbilder in der so genannten Wirklichkeit auf ihre Statik zu überprüfen.

Heller wird aber auch immer wieder gefragt! Diesfalls vom Standard.

Pssst!

Leise Töne sind, wie die Stille, selten zu finden im Klangraum der Medien. Auf sie zu lauschen, bedarf eines feinen Ohrs. Sie wollen gesucht sein. Und die Zahl derer, die sich nach einer behutsamen Sprache sehnen, nach dem Versuch einer Gewaltlosigkeit des Worts, steigt mit dem Pegel der Alltagsgeräusche.

Der Standard, vom nebenstehenden Heller-Interview infiziert.

Leichen getötet

Polizei vermutet, Leichen starben gewaltsamen Tod.

Meldung auf news.at.

Zu Kleinholz zerbastelt

Stimmliche Rachitiker (der schon unter regulären Umständen mickrige Robert Gambill als Siegmund) werden zu Tode geschleppt und Bögen zu Kleinholz zerbastelt.

Heinz Sichrovskys News-Geschwurbel über die Salzburger "Walküre".


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige