Buch der Stunde

Bobofeminismus

Kultur | Sonja Herzog-Gutsch | aus FALTER 13/08 vom 26.03.2008

Alphamädchen sind cool, schlau und sexy, haben Simone de Beauvoir gelesen und die Emma abonniert. Es ist ihnen bewusst, dass sich die heutige Gesellschaft nicht auf den bisherigen Errungenschaften der Frauenbewegung ausruhen darf und dass bis zur tatsächlichen Gleichstellung von Mann und Frau noch viel zu tun ist. Sie wissen, dass die Pille nicht gleichbedeutend mit sexueller Freiheit ist, und gönnen sich Mode und Kosmetik, ohne den medial verbreiteten unrealistischen Schönheitsidealen nachzueifern. Alphamädchen sind Frauen auf dem Weg zur Gleichstellung, die nicht Weibchen spielen, sondern aufrecht gehen und der Welt zeigen, was sie auf dem Kasten haben. Mit "Wir Alphamädchen" haben Meredith Haaf, Susanne Klingner und Barbara Streidl keine Streitschrift und keine Zusammenfassung feministischer Grundsätze geschrieben, sondern einen kurzweiligen Schnellkurs in Sachen Feminismus - gewürzt mit philosophischen und wissenschaftlichen Zitaten.

Dieses Buch nimmt nicht für sich in Anspruch,


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