"Die Nacht kommt immer wieder"

Kultur | Nicole Scheyerer | aus FALTER 14/08 vom 02.04.2008

KULTURGESCHICHTE Elisabeth Bronfen hat eine Kulturgeschichte der Nacht geschrieben. Ein Gespräch über den klaren Blick in der Dunkelheit und den Zusammenhang von "Scream" und "Sommernachtstraum".

Mit ihrer Habilitationsschrift "Nur über ihre Leiche" sorgte Elisabeth Bronfen 1992 für Furore. Die Spezialistin für angelsächsische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts untersucht darin Darstellungen der schönen weiblichen Leiche in Literatur und Kunst. Gut verankert in psychoanalytischer und feministischer Theorie hat Bronfen interdisziplinäre Studien wie "Diva. Eine Geschichte der Bewunderung" oder "Liebestod und Femme fatale" verfasst. Auch zu unterschiedlichen Facetten des Hollywoodkinos hat die 1958 geborene, vielbeschäftigte Autorin publiziert, die heute am Englischen Seminar der Universität Zürich und an der New York University unterrichtet. In ihrer neuen Studie "Tiefer als der Tag gedacht" (siehe Buchbeilage zu Falter 11/08) verfolgt sie Figuren der Nacht in Mythologie, Oper,


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