Was ist was?

Stadtleben | aus FALTER 14/08 vom 02.04.2008

Krocha, Emo, Grufti oder HipHopper: Was ist was bei den Jugendkulturen von heute? Ein kleiner Leitfaden. Der Begriff Emo leitet sich ab von "Emotional Hardcore". Unfröhlich sein manifestiert sich da in blassem Teint, Tattoos und Frisuren wie Packeis. Cosplayer (von "costume play") und Rollenspieler sind von Mangas, Mittelalter oder Harry Potter beeinflusste Jungmenschen. Eher männlich dominiert sind die Metaller (Heavy-, Black-, Death-, Trash-): aggressive Musik und Shirts von Lieblingsbands. Egal, ob's um Globalisierungskritik, Tierschutz, oder Antifaschismus geht: Kenner sprechen auch bei politisch motivierten Jugendlichen von einer "szenischen Bewegung". Die schwarze Szene der Gothics ist vielschichtig und reicht vom Modegoth bis zum Fetischgrufti. Zur populären Jugendkultur der HipHopper gehören nicht nur tiefe Hosen, Sprechgesang und fette Bässe, sondern auch Graffiti, DJing, Skate- und Snowboards. Punk's not dead: Aufmüpfigkeit manifestiert sich in Wien in der "Punkahyttn", einem eigenen Haus, das die Stadt einer Gruppe obdachloser Punks zur Verfügung gestellt hat. Hooligans sind die Unguten: Extremfans von Fußballvereinen, denen Randale wichtiger ist als das Match. Ein ähnliches, (rechts-)radikales Umfeld haben sich Skinheads geschaffen.


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