"Reif für eine Chefin"

Politik | Julia Ortner und Barbara Tóth | aus FALTER 15/08 vom 09.04.2008

SPÖ Salzburgs Landeshauptfrau Gabi Burgstaller wäre die liebste SPÖ-Chefin der Österreicher. Hier spricht sie über die Führungsqualitäten Gusenbauers, Schüssels hartnäckige Sesselkleberei und ihr weibliches Harmoniebedürfnis.

Jetzt hat Gabi Burgstaller einmal ein Problem, das nicht aus Wien kommt. Salzburg hat die Masern. Seit die Epidemie in der Salzburger Waldorf-Schule Anfang April ausgebrochen ist, kämpft die Landeshauptfrau gegen die Massenerkrankung. "Das ist schwieriger, als man glaubt", sagt sie. So eine Epidemie ist halt schneller als die Beamten.

2004 eroberte Burgstaller das bürgerliche Salzburg für die SPÖ, seitdem regiert die 44-Jährige ohne große Mühe. Sie gehört neben Wiens Michael Häupl und Steiermarks Franz Voves zu den mächtigen roten Landesfürsten, die ihren Einfluss in der Bundesregierung gerne geltend machen - wie zuletzt bei der Forderung nach einem Vorziehen der Steuerreform. SPÖ-Kanzler Alfred Gusenbauer erlebt damit Ähnliches wie die ÖVP-Obleute


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