Kommentar

Neues von der Diagonale

Kultur | Michael Omasta | aus FALTER 15/08 vom 09.04.2008

Es war einmal die Diagonale, das Festival des österreichischen Films. Eine für Kritiker und Publikum halbwegs überschaubare Veranstaltung mit programmierten Fixpunkten, von der Eröffnung bis zu einzelnen Diskussionen, die man auf keinen Fall versäumte. Und wenn doch, so hatte man in der Regel eine gute Ausrede dafür parat.

Das hat sich mit der Zeit allmählich, während der letzten zwei, drei Jahre merklich verändert. Ganz nach dem Motto von Birgit Flos, der scheidenden Intendantin, dass ein Festival auch von seiner Fülle lebe. Die immer noch zunehmende Publikumsresonanz (heuer wurden, trotz um einen Tag verkürzter Spieldauer, rund 26.000 Tickets gelöst) scheint den Veranstaltern recht zu geben. Umgekehrt - und diese Entwicklung fällt bei einem "nationalen Filmfestival" stärker ins Gewicht als, sagen wir, bei der Berlinale - hat man es auch bei der Diagonale inzwischen nicht mehr nur mit einem, sondern mit zwei oder drei parallel stattfindenden Festivals zu tun, die so gut wie


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