Fast wie richtige Musik

Kultur | Ingrid Brodnig | aus FALTER 15/08 vom 09.04.2008

AUDIOFORMATE Das Datenkomprimierungsformat MP3 löste eine Revolution auf dem Phonomarkt aus und wurde zum Inbegriff für digitalisierte Musik. Dabei gibt es längst viel bessere Formate.

Die deutsche Stadt Erlangen in den Achtzigerjahren: Das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen entwickelt ein Dateiformat, das all die Information, die ein Musikstück beinhaltet, aufs Wesentliche reduziert: das "MPEG-1 Audio Layer 3", besser bekannt als MP3. Damit lassen sich Lieder digital lagern, ohne dafür viel Speicherplatz einzubüßen. Zehn Jahre später wird das Format zum Inbegriff einer digitalen Revolution. Ende der Neunziger startet nämlich die Tauschbörse Napster. Mit diesem Programm können plötzlich Internetuser aus aller Welt untereinander Lieddateien austauschen und auf ihrem Computer anhören.

Heute haben hunderte Millionen Menschen die Dateien auf ihrem Rechner, doch vielen ist nicht bewusst, dass es selbst unter MP3s große Qualitätsunterschiede gibt. Wer eine Musik-CD


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