Sein eigener Teufel

Kultur | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 16/08 vom 16.04.2008

MUSIK Florian Horwath macht alles aus Leidenschaft. Er ist Vater, DJ, Modedesigner - und begnadeter Songschreiber, wie sein neues Album "Sleepyhead" beweist.

Angeblich braucht die Kunst Muße, um reifen zu können. Florian Horwath beweist das Gegenteil. Eigentlich hatte er keine Zeit, um Songs für sein zweites Album zu schreiben. Seitdem er im Frühjahr 2005 mit "We Are All Gold" sein Debüt als sixtiesseliger, weltumarmender Singer/Songwriter gab, hat sich das Leben des heute 35-Jährigen grundlegend verändert. Nach Jahren in Berlin übersiedelte der gebürtige Tiroler wieder zurück nach Wien. Der Grund war natürlich privater Natur. Horwath wurde vor zwei Jahren zum ersten Mal Vater. "Das Schönste, das es gibt", schwärmt er.

Kaum war jedoch Sohn Nikolai angekommen, drängte auch ein neues Album auf die Welt. Ein Termin in dem schwedischen Studio, wo bereits der Erstling eingespielt wurde, war fix reserviert. Die Mitglieder seiner großteils aus Schweden bestehenden Band, der auch der


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