Rennt ins Orient!

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 16/08 vom 16.04.2008

NEUES LOKAL Ein finsteres Beisl der Neubaugasse wurde zum strahlenden Beispiel dafür, wie zeitgenössische Nahostküche aussehen kann.

Vorsicht, Klischee: Quereinsteiger tun einer Szene gut. Wobei – wie lange darf man als Quereinsteiger gelten? Ist Hamid Ajoudan, der zwar schon im statistischen Zentralamt arbeitete, am Naschmarkt Tee verkaufte und sonst auch so ziemlich alles machte, noch als gastronomischer Quereinsteiger zu sehen oder gehört er schon zum Beisl-Establishment? Immerhin mitbegründete er vor elf Jahren den sympathischen Miniaturvegetarier Nice Rice im Mariahilfer Raimundhof und machte 1991 das fast vergessene Café Fuchs zum Café Kafka mit starkem Zweitwohnzimmerpotenzial.

Voriges Jahr übernahm er dann eher beiläufig einen finsteren Schlauch in der Neubaugasse, in dem sich zuvor so allerhand gastronomischer Unterdurchschnitt befand, nannte es 2nd Home, stellte die Küche ein bisschen auf Falafel & Co um, hielt sich mit sonstigen Eingriffen aber eher zurück.

Zumindest


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