Tier der Woche

Bierernst

Stadtleben | Peter Iwaniewicz | aus FALTER 16/08 vom 16.04.2008

"Der Vater ein Brauerei-Pferd

und Mutter 'ne Putze"

(Helge Schneider)

Gedenktage gibt es viele, doch jetzt naht einmal ein wirklich wichtiger: Vor genau 492 Jahren wurde am 23. April das erste Lebensmittelgesetz und das erste nicht-religiöse Reinheitsgebot erlassen. 1516 forderte der bayerische Herzog Wilhelm IV., dass zum Bierbrauen nur drei Zutaten verwendet werden dürfen, nämlich Wasser, Hopfen und Gerstenmalz. Dies sollte die wüsten Methoden bei der Bierherstellung beenden, denn damals hatte man noch keine Ahnung, dass ordentliches Bier nur dann entstand, wenn die Gärung durch Hefepilze in Gang kam. Während Hefe auf Weintrauben direkt vorhanden war, mussten Hefesporen im Mittelalter zufällig über die Luft die Biermaische "verunreinigen". Der Deutsche Brauereibund hat in Erinnerung daran den 23. April zum Tag des deutschen Biers ausgerufen und gibt auch gute Tipps, wie man diesen Anlass begehen kann. Zum Beispiel durch "Vorträge zur gesundheitsfördernden Wirkung von Bier". Da


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige