Frei-Bäder

Politik | Gerlinde Pölsler | aus FALTER 16/08 vom 16.04.2008

BADEN gehen Die neue schwarz-grüne Koalition in Graz will bei den Stadtwerken künftig mehr Einfluss nehmen. Der erste Streich: Die Bäder-Eintritte sollen billiger werden. Und wie soll das gehen?

Es gehört zu den größten und spektakulärsten Strandbädern Europas: Das Wiener Gänsehäufel in der Alten Donau. An seinen besten Tagen strömen 20.000 Wiener in das Bad, das viel mehr bietet als Wasser und Wiese: Manche Badegäste schwitzen vor dem Sprung ins Nasse noch im Hochseilklettergarten, andere wechseln das Pritscheln mit Tennis-, Fußball- oder Boccia-Spielen ab. Kinder plantschen im Gatschgarten oder hocken im Kasperltheater. Beach-Animateurinnen jagen eingerostete Gäste durch die Gegend. Ruhiger geht es dagegen in einem anderen Teil des Bads zu: im FKK-Bereich, dem eine eingefleischte Fangemeinde sicher ist. Und das Ärgste: Nur für den Klettergarten und den Tennisplatz heißt es aufzahlen, ansonsten ist der Nonstop-Spaß für Kleine bis sechs gratis, Schulkinder zahlen 1,50


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