"Langsam trägt es Früchte"

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 16/08 vom 16.04.2008

MUSIK Mit Bands wie Cluster oder Harmonia hat Hans-Joachim Roedelius elektronischer Popmusik den Weg geebnet. Diese Woche besucht er das südsteirische klang.haus. Ein Gespräch über Krautrock, Brian Eno und das Feedback.

Es gibt weltweit wahrscheinlich nur eine Handvoll Menschen, die mit dem Lebenswerk von Hans-Joachim Roedelius vertraut sind. Kein Wunder. Nach eigenen Angaben hat Roedelius 1200 Musikstücke geschrieben. Weit über hundert Tonträger umfasst sein Oeuvre. Dazu kommen noch 1500 Texte, die er demnächst in einem Buch veröffentlichen möchte. Kaum wurde ein Künstler so kontroversiell diskutiert, die Einschätzung seines Schaffens ist beinahe so vielfältig wie das Werk selbst. Von Genie bis Esoteriker hat man alles gehört. Roedelius selbst hat von Ambient über Pianominiaturen und Sinfonien bis Easy Listening ebenfalls jede Menge zu Gehör gebracht. Cluster und Harmonia jedenfalls sind Legende - aktiv in den späten Sechzigern und frühen Siebzigern - und werden gemeinhin


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