Ganz schön abgefahren

Politik | Florian Klenk und Barbara Tóth | aus FALTER 17/08 vom 23.04.2008

AFFÄRE Hochriskante Spekulationen, dubiose Immobiliendeals und fürstliche Gehälter. Geheime Gutachten und Rechnungshofberichte zeigen, wieso Bahnchef Martin Huber wirklich ausrangiert wurde.

Franz Wanzenböck hatte es nicht immer einfach in seinem Leben. Mit Gelegenheitsjobs als Lagerarbeiter hielt er sich über Wasser. Aber er bildete sich weiter. Nach der Externistenmatura begann er im Alter von 38 Jahren ein Fachhochschulstudium in "Europäischer Wirtschafts- und Unternehmensführung". Dann holte er sich an der Donau-Universität Krems gleich zwei Master-Titel: den "Master of Science" (MSc Finance) und den "Master of Business Administration" (MBA). Heute ist Wanzenböck in der Finanzabteilung der ÖBB tätig.

Wanzenböck ist keine große Nummer in den ÖBB. Nur wenige Eingeweihte kennen seinen Namen. Aber nachdem sein Bildungshunger ihn von der Werkshalle ins Corporate-Finance-Büro des Unternehmens brachte, wurde er Zeuge einer ungewöhnlichen Aktion. Wanzenböck war nämlich von Anfang


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