Fernsehen

Medien | Julia Ortner | aus FALTER 17/08 vom 23.04.2008

Die Gala und der rote Teppich, das hat schon seinen Unterhaltungswert. Zumindest, wenn in Hollywood geliftete graumelierte Säcke und Botoxgeglättete Blondinen professionell über den red carpet schreiten. Wenn hierzulande das rote Ding ausgerollt wird, schaut das eher armselig aus, quasi wie der alte räudige Badezimmerläufer - ich sage nur "Romy"-Gala. Beim Betrachten der "Stars", die da wieder über den Läufer stolperten, musste man fast Mitleid mit der Veranstaltung haben: Albtraumpaare wie Barbara Wussow & Albert Fortell, Frau & Herr Schiller oder Richard Lugner & Mausi Nr. 2. Dazwischen machten sich die typischen österreichischen Erfolgsmenschen wichtig, Klaus Eberhartinger, Alexander Goebel und Rudi Dolezal brauchen halt auch eine sinnvolle Abendbeschäftigung, bei der sie sich produzieren können. Schlechte Gesellschaft für interessante Leute wie Karl Markovics, der trotzdem souverän blieb. Gut, dass uns die Deutschen ein paar "Publikumslieblinge" rübergeschickt haben. Ohne Joachim Fuchsberger und die unvermeidliche Verona Pooth wäre es noch trauriger gewesen.


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