Wie viel Tanz braucht Graz?

Kultur | Maria Motter | aus FALTER 17/08 vom 23.04.2008

TANZ Über viele Jahre hielt die Grazer Oper das Monopol für Tanz in Graz, die freie Szene war im Spagat zwischen Selbstausbeutung und fehlendem Selbstbewusstsein gefangen. Jetzt kommt die Szene plötzlich in Bewegung.

Four-eight-change!" Die Kommandos übertönen die Musik im verspiegelten Ballettsaal. An den Stangen, mit Socken über den Ballettschuhen, beginnt für das Ensemble des Opernballetts der Tag. Nach 25 Minuten sind die kurzen Bolerojäckchen, die wärmenden Pullis um die Hüfte abgelegt, die Armwärmer und Socken abgestreift. Ballettmeister Allen Yu, gebürtiger Taiwanese, trainiert die fünfzehn Tänzer in einzelnen Schritten der Choreografie. Danach fliegender Wechsel zur Probe für "Antonius und Cleopatra" auf die große Bühne. Im Vorraum zum Ballettsaal, mehr Durchgang als Raum, wärmt sich noch ein Tänzer auf einer Yogamatte auf. Ein kleiner Hund kommt durch die Tür getrottet, bleibt stehen und streckt seine Vorderbeine durch. Es ist der Hund der Masseurin. Tanzen hier


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