"Was soll der Krawall?"

Kultur | Tiz Schaffer | aus FALTER 17/08 vom 23.04.2008

MUSIK Im Pop erfreut sich Blasmusik derzeit großer Beliebtheit. Steht damit auch ein Aufbruch der 400 steirischen Traditionskapellen bevor? Ein Gespräch mit Bernhard Habla, dem Präsidenten der Gesellschaft zur Erforschung der Blasmusik in Graz.

Einer der wenigen heimischen alternativen Popstars, Eva "Gustav" Jantschitsch, lässt auf ihrem demnächst erscheinenden Album "Verlass die Stadt" volkstümliche Blasmusik zum Zug kommen. Am Donaufestival in Krems wird sie diesen Freitag gar mit der Trachtenkapelle Dürnstein auftreten. Die Blasmusik bezeichnet sie als "politisierten Klangkörper", den sie mit ihren Texten konfrontieren möchte. Vor allem auch, weil in Österreich "Trachten und Musikvereine erzkonservativ" angefärbt sind. In Graz hat unlängst das neugegründete Parkorchester des Forum Stadtpark, vor allem dem Jazz zugetan, für seine erste Präsentation eine Abordnung der Bläser aus St. Ulrich im Greith geladen. Auch die unterschiedlichsten balkanesken Blechbläser erfreuen


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