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Im Prater

Stadtleben | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

Früher hatte der Prater ja jene Funktion, die heute Rathausplatz & Co einnehmen, also Open-Air-Ess-Entertainment. Was von der einstigen Pracht geblieben ist:

Schweizerhaus, 2., Prater 116 Tel. 728 01 52, von 15.3. bis 31.10., tgl. 11-23 Uhr, www.schweizerhaus.at

Das Phänomen: Generationenübergreifend, klassenlos und erfolgreich: jeden Tag bis auf den letzten Platz voll. Budweiser, Stelze, Radi. Rein theoretisch wird auch anderes gekocht, das hat aber noch niemand jemals probiert.

Wieselburger Bierinsel, 2., Prater 11, Tel. 729 47 85, tgl. 8.30-23 Uhr, www.bierinsel.at

Sympathisches Relikt gutbürgerlicher Gasthaustage. Mittlerweile diversifiziert man zu sehr, im Sommer gibt's Grill, im November Martini-Gans, Wok & Antipasti.

Konstantineck, 2., Prater Hauptallee 125b, Tel. 729 53 65, Mo-Mi 9-22 Uhr, www.konstantineck.at

Kuriosität bei der N-Endstation. Erstaunlich gut ausgestatteter Imbiss mit allem, worauf magersüchtigen Hauptalleejoggerinnen schlecht wird.

Zum Eisernen Mann, 2., Prater 31, Tel. 729 47 98, tgl. 10-23 Uhr

Der beste Platz im Prater: mittendrin, großer (etwas trostloser) Biergarten und Ballroom mit Livemusik und Seniorentanz - und ganz ohne Elizabeth Spira.

WEIN - Wieder einmal sei gesagt, dass die beiden Uraltrebsorten der Thermenregion, Zierfandler und Rotgipfler, schon solo absolut grandios sind und traditionell miteinander verschnitten überhaupt der Aromahammer. Einen der wesentlichen Impulse zur Belebung dieses Weins leistet Jahr für Jahr das Ehepaar Gebeshuber. Ihre 2006er-Reserve - Ausbau im großen Holzfass - ist wuchtig, dicht, komplex und köstlich, passt zu Backhendl genauso wie zu Wok.

Spaetrot 2006 Reserve, Preis: E 9,60;

Bewertung: 4/5 (sehr gut),

bei Weingut Spaetrot,

2352 Gumpoldskirchen, Jubiläumsstraße 43.


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