Kühle Formeln, heiße Tränen

Extra | Gerhard Stöger | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

INTO THE CITY Ein langer Themenabend macht die Hörsäle und Labors der Technischen Universität temporär zu einem Ort der Kunst.

An seinen letzten Wienbesuch kann sich Nick Currie alias Momus noch genau erinnern. Der schottische Pop-Intellektuelle hat im Herbst letzten Jahres bei einer Ausstellungseröffnung in der Secession gespielt; das anwesende Kunstpublikum ließ sich in seinen angeregten Gesprächen davon nicht wirklich stören. "Es ist bei derartigen Anlässen doch ganz normal, dass alle durcheinanderquatschen", sagt Currie. "Mich stört es nicht, wenn mir die Leute den Rücken zuwenden - viel unhöflicher wäre es doch, wenn sie sich von ihren Gesprächspartner abwenden würden."

Am 24. Mai hat Momus die nächste Gelegenheit, bei einem seiner raren Auftritte mehr oder weniger dezent ignoriert zu werden. Der Musiker und Autor ist einer der Künstler der Konzeptnacht "science.art.music.", die diverse Räumlichkeiten der Technischen Universität in einen bunt schillernden Ort verwandelt


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