Kein leichtes Erbe

Sebastian Fasthuber | Extra | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

LITERATUR & THEATER Andreas Jungwirth hat Arno Geigers Bestseller "Es geht uns gut" für die Bühne adaptiert. Der Dramatiker und der Romancier im Gespräch über den Roman, seine Figuren und das Theater.

Ich kannte das Buch nicht", gesteht Andreas Jungwirth. Der Linzer Dramatiker, dessen Fassung des Romans "Es geht uns gut" im Schauspielhaus uraufgeführt wird, und der Vorarlberger Romanautor Arno Geiger haben einander auch persönlich erst im Zuge der Arbeit kennen gelernt. Beim Falter-Gespräch kommen sie nichtsdestotrotz schnell ins Reden. "Das Titelbild des Romans von dem Buben in Minimundus hat mich gleich angesprochen", sagt Jungwirth. "Unsere Generation erkennt sich sofort darin." Geiger erzählt, wie er das Foto auf einem Flohmarkt vor dem Café Rüdigerhof gefunden hat. Jetzt gehe das Bild um die Welt: "Bei den Übersetzungen des Buches wird fast immer dieses Cover übernommen."

Sein 2005 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneter Erfolgsroman erzählt eine Familiengeschichte vor

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