Dunkel lockende Welt

Wolfgang Kralicek | Extra | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

SHAKESPEARE "Troilus und Cressida" vom "Schlachten!"-Regisseur, die Römerdramen aus dem Newsroom, "König Lear" aus der Sicht der Kinder: Die Festwochen haben drei ungewöhnliche Shakespeare-Projekte im Angebot.

Der Kontinent, den William Shakespeare mit seinen Stücken hinterlassen hat, ist so groß und unübersichtlich, dass er auch Jahrhunderte nach dem Tod des Dichters noch nicht zur Gänze erschlossen ist. Die Herausforderung Shakespeare ist ungebrochen. Und obwohl der Kontinent im Lauf der Zeit schon von tausenden Expeditionen erkundet wurde, ist eine Reise dorthin immer noch ein Abenteuer. Es ist ein wunderschönes, fruchtbares Land. Aber auch ein schroffes, furchtbares.

Fest steht: Ohne Shakespeare geht es nicht. Im Burgtheater läuft schon seit zwei Saisonen ein großer Shakespeare-Zyklus (der übrigens Ende Mai mit Stephan Kimmigs "Rosenkriege"-Projekt seinen Höhepunkt erreicht). Und auch die Wiener Festwochen haben - wie im Vorjahr - einen kleinen Shakespeare-Schwerpunkt im Programm.

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