Maximal Gorki Theater

Extra | Wolfgang Kralicek | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

ARMIN PETRAS Der bienenfleißige Regisseur, Autor und Intendant aus Berlin inszeniert erstmals in Wien. Im Schauspielhaus debütiert er mit "Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen".

Es waren einmal zwei arme Polnisch sprechende Rumänen. Das seltsame Pärchen ist irgendwo in der polnischen Provinz, hundert Kilometer vor Warschau, gestrandet und hat kein Geld dabei. Dafür stehen die beiden unter Drogen und können sich an nichts erinnern. Wahrscheinlich haben sie einander gerade erst auf einem Fest kennen gelernt. Geschlafen haben sie eher nicht miteinander, und Rumänen sind sie auch keine. Der Mann behauptet, dass er in einer populären TV-Serie einen Priester spielt, weshalb er ganz dringend nach Warschau zum Dreh muss. Aber das wird knapp.

"Zwei arme Polnisch sprechende Rumänen" ist ein doppelbödiges Roadmovie von einem Drama; die deutschsprachige Erstaufführung findet im Rahmen der Wiener Festwochen im Schauspielhaus statt. Neben der erst 24-jährigen polnischen Autorin Dorota Maslowska


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