"Ich habe die Schönheit erkannt"

Stadtleben | Christof Huemer | aus FALTER 18/08 vom 30.04.2008

KAMPF-KUNST Der deutsche Künstler Andreas Stockmann hat eine der wohl abenteuerlichsten Biografien seit Odysseus. Nun stellt er in Graz aus und steigt als Schiedsrichter noch einmal in den Käfig.

Und dann gingen langsam die Lichter aus. "Ich wollte endlich schlafen, ich war müde, so richtig des Lebens müde. Gleichzeitig aber wollte ich auf keinen Fall sterben. Will ich eigentlich immer noch nicht ..."

"I'm Not There". Unter diesem Titel brachte Regisseur Todd Haynes mithilfe einer Garde von Stars den Werdegang Bob Dylans auf die Leinwand; ein Ordnungsprinzip, das für Andreas Stockmann wie gemacht zu sein scheint: Mobster-Spezialist Scorsese übernimmt die Regie, und die Darsteller? Der Dalai Lama wäre gut, Henry Maske, David Carradine, der Apostel Paulus, Jonathan Meese, Che Guevara. Stockmann ist viele. Und vielleicht holt man auch Bill Murray dazu, für jene Szene, in der es langsam dunkel wird um Andreas Stockmann.

Ein letztes Mal noch wollte der deutsche Künstler und Free-Fight-Champion


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